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Beste Aussichten: Würzburger Business Coach Akademie feiert fünften Geburtstag

Dass sich Würzburg zu einem anerkannten Ausbildungsstandort für künftige Business Coaches entwickelt hat, liegt nicht zuletzt am Engagement des Lehrcoaches Helmut Martin. Konsequent folgt er dem Ziel, sein Institut zum Marktführer in Mainfranken zu machen.

Würzburg. Der Markt für Business Coaches besitzt in Deutschland ein vielversprechendes Potenzial. In den Chefetagen zahlreicher mittlerer und großer Unternehmen setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass aktuelle und künftige Führungskräfte eine methodische berufliche Wegbegleitung benötigen, um die anstehenden komplexen Aufgaben zu bewältigen. Es wird immer klarer, dass sich die Rolle Führungskraft verändert hat. Die Welt ist eine andere geworden, globaler und komplexer. Das heißt aber auch, dass es andere Skills braucht als früher.

Genau hier setzt die Würzburger Business Coach Akademie (WBCA) an: mit einer systemischen Business Coach-Ausbildung, die Führungskräften, Executives, Personalverantwortlichen oder auch interessierten Quereinsteigern ein Rüstzeug an die Hand gibt, um den Herausforderungen der heutigen Zeit professionell und souverän begegnen zu können.

“Meine Passion ist, die Liebe zum Lernen zu wecken, zur Auseinandersetzung mit sich selbst, zum Erkennen und Veredeln des eigenen Wesens. Das ist der Antrieb hinter meiner Tätigkeit als Lehrcoach.” Das sagt Helmut Martin, Inhaber und Leiter der Würzburger Business Coach Akademie. Im Jahr 2017 gründete er das Institut gemeinsam mit seinem damaligen Branchenkollegen Christoph Schalk. Beim Blick zurück auf die ersten fünf Jahre zieht er ein durchweg positives Fazit.

Dass Helmut Martin eine eigene Akademie gründen würde, um angehende Coaches auf ihrem Weg zu begleiten, war die logische Konsequenz seiner persönlichen Entwicklung und gleichzeitig ein Herzensprojekt. Bereits seit 1996 beschäftigt sich der heute 46-Jährige mit diesem spannenden Themenfeld. Im Lauf der folgenden zwei Jahrzehnte absolvierte er zahlreiche Coaching- und Beratungsausbildungen. Zu seinen namhaftesten Lehrmeistern zählt er Dr. Gunther Schmidt (Milton-Erickson-Institut, Heidelberg), Dr. Björn Migge (Dr.Migge-Seminare, Minden) oder Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd (SySt®-Institut, München). 

Durch Weiterbildungen in unterschiedlichsten Coachingverfahren sammelte er so viel an Wissen an, dass er spürte, dass es an der Zeit war, dieses weiterzugeben. Um diesen Prozess von Beginn an professionell zu gestalten, hospitierte er als Lehrtrainer in der renommierten Ausbildung von Dr. Migge Seminare und ließ sich vom europäischen Coachingverband (EASC) in einem aufwendigen Verfahren zum Lehrcoach und anschließend zum Lehrtrainer zertifizieren. Dass auch die Ausbildung selbst höchste Ansprüche erfüllt, zeigt die Akkreditierung als Institut der European Association for Supervision and Coaching (EASC). Dies war ein Meilenstein in der bisherigen Geschichte. 

Die ersten beiden Ausbildungsgänge zu organisieren und als Akademie sich einen Namen zu machen, gestaltete sich als Herausforderung. Viel professionelles Marketing, um die Bekanntheit in der Region zu steigern, war dazu nötig. Doch der Erfolg stellte sich direkt mit dem ersten Durchgang ein. Interessanterweise bestand dieser aus acht männlichen Teilnehmern, während heute der Großteil der Absolvierenden eher weiblich ist. Derzeit (im Mai 2022) startet gerade der fünfte Jahrgang mit elf Teilnehmern. Damit werden im Juli 2023 über 50 Business Coaches die anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen haben.

“Die Ausbildung zum Business Coach bei der WBCA war ein absoluter Mehrwert für mich, beruflich wie privat. Helmut Martin bietet mit all seiner Erfahrung und seinem innovativen, vielfältigen Konzept eine Ausbildung mit sehr großem Praxisbezug. Neben der fachlichen stand vor allem auch die individuelle persönliche Entwicklung der Teilnehmer im Vordergrund“, lautet das Feedback einer Führungskraft eines regionalen Medienunternehmens.

Enge Vernetzung mit heimischen Unternehmen als Schlüssel zu Wachstum und Erfolg

Selbst in den letzten beiden Pandemiejahren waren die Kurse gut besucht. Ein Pluspunkt dafür war einerseits das innovative Konzept, aber auch der erkennbare Bedarf einer Rollenerweiterung für Führungskräfte, HR-Verantwortliche und HR Business Partner.

Als weiterer Erfolgsfaktor erweist sich die starke Vernetzung mit regionalen Partnerfirmen wie der VR-Bank Würzburg, EDEKA, s.Oliver oder auch der BARMER, die verstärkt das Angebot wahrnahmen, ihren Nachwuchsführungskräften ein Coaching anzubieten, das durch die angehenden Coaches der WBCA durchgeführt wurde. Ein Konzept, das von allen Seiten sehr gelobt wird. „Unsere Nachwuchskräfte sind die Fach- und Führungskräfte von morgen. Die Möglichkeit, sie mit einem professionellen Coaching in ihrer Entwicklung zu fördern, sehen wir als große Chance an“, sagt Cristian Biondani, Bereichsleiter Personalentwicklung und Recruiting der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen.

Wer Helmut Martin kennt, der weiß, bei ihm geht es immer um die Werte Verbundenheit und Sinnorientierung. Er beschreibt sich als ein Mensch, dem Tiefgründigkeit und Reflexion wichtig sind. Aus diesem Grund freut er sich, wenn Teilnehmerinnen genau dies zurückmelden: „Besser geht’s nicht! Wer lernen möchte, wie es wirklich gelingen kann, Menschen in ihrer Tiefe zu erreichen und zu bewegen, ist bei Helmut Martin goldrichtig.” Dieses Feedback einer Absolventin, die mittlerweile selbst sehr erfolgreich als Business Coach arbeitet, ist beileibe kein Einzelfall. 

Solche Rückmeldungen bestärken Helmut Martin in seinem Weg, mit Menschen zu arbeiten und diese in ihrem individuellen Prozess der Entwicklung zu begleiten. 

Mit dem Start der Ausbildung im Mai 2022 wird die Würzburger Sportikone Thomas Lurz das Trainerteam der Akademie verstärken. Der 12-fache Weltmeister und Medaillengewinner bei Olympischen Spielen wird den angehenden Business Coaches wertvolle Impuls darüber geben, wie man sich vom Coach zum Spitzencoach entwickelt. Bereits im Rahmen der Veranstaltung “Coach meets Director” gab er den Teilnehmern viele wertvolle Einblicke in das Coaching von Executives. Und dies kundenseitig als Global HR Director von s.Oliver. Im gleichen Format stand auch Joachim Erhard, Vorstand der VR-Bank Würzburg, zum professionellen Austausch zur Verfügung. „Das ist schon ein wirklich hochwertiges und professionelles Format“, war das Feedback einer Teilnehmerin.

Von der geballten Innovation und Kompetenz im Haus profitiert natürlich auch die Würzburger Business Coach Akademie als Unternehmen, womit dem weiteren Erfolg wohl nichts entgegensteht.

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Coach meets Director mit Joachim Erhard, Vorstand der VR-Bank Würzburg

Was für ein spannender Austausch! In unserem Format Coach meets Director bekam die Würzburger Business Coach Akademie diesmal Besuch von Joachim Erhard, dem Personalvorstand der VR Bank Würzburg. In einem interessanten Austausch über Führungskräftecoaching und Kulturentwicklung gab Herr Erhard einen tiefgehenden und authentischen Einblick in seine eigene Führungsphilosophie und die Entwicklung von Führungskräften in der VR Bank Würzburg. Die Teilnehmer der Business Coach Ausbildung waren sichtlich begeistert. Ein herzliches Dankeschön an Joachim Erhard! 

Die nächste Ausbildung startet im Mai. Zwei Plätze sind noch frei. Alle Infos unter www.business-coach-akademie.com

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Die BARMER Versicherung wird neuer Kooperationspartner der Würzburger Business Coach Akademie

Wir freuen uns sehr, neben EDEKA, S.Oliver, persolog und der VR Bank Würzburg einen weiteren strategischen Partner für die Coach Ausbildung zu gewinnen: Die BARMER wird neuer Kooperationspartner der Würzburger Business Coach Akademie. Die Zusammenarbeit umfasst das wichtige Thema Resilienz, welches auch fester Teil der Business Coach Ausbildung ist, sowie das Thema Lerncoaching. 

Lerncoaching stellt ein innovatives Konzept dar, dass es den Partnerunternehmen ermöglicht, ihren Nachwuchskräften ein kostenloses Coaching Angebot zu unterbreiten, welches von den Teilnehmern des jeweiligen Ausbildungsjahrgangs durchgeführt wird.

Aus dieser ursprünglichen Idee ist eine Erfolgsgeschichte geworden. Vielen Dank an unsere Partner für das Vertrauen und die tolle Zusammenarbeit!

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Coach meets Director mit Thomas Lurz, Director HR Global bei s.Oliver

Helmut Martin Thomas Lurz

Was für ein beeindruckendes Erlebnis für die Teilnehmer der aktuellen Business Coach Ausbildung. Unter dem Format “Coach meets Director” besuchte der 12malige Weltmeister und Olympiamedaillengewinner Thomas Lurz die Würzburger Business Coach Akademie. 
 
In seiner Rolle als Global HR Director bei s.Oliver, gab er einen tiefgehenden Einblick darüber, was Führungskräfte seit Corona beschäftigt, wann und für welche Themen Coaches bei s.Oliver in Anspruch genommen werden und was es aus seiner Sicht braucht, um im Coaching Business langfristig erfolgreich zu sein. Hierbei zog er immer wieder anschauliche Parallelen zu seiner aktiven Zeit als Leistungssportler und erfolgreichster deutscher Schwimmer aller Zeiten. 
 
Für die begeisterten Teilnehmer war dies ein toller und bereichernder Dialog mit vielen wertvollen Impulsen.

Im Mai startet die nächste Ausbildung zum systemischen Business Coach. Alle Infos finden Sie hier.

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Innovatives Konzept aus Würzburg bringt die Praxis direkt in die Coach-Ausbildung

Die Würzburger Business Coach Akademie integriert die Arbeit mit echten Klienten aus der Wirtschaft in ihre Coach-Ausbildung. Davon profitieren nicht nur die angehenden Business Coaches, sondern auch ihre Sparringspartner.

Der praxisnahe Teil einer Ausbildung bedeutet nicht nur das berühmte
i-Tüpfelchen, sondern liefert die wesentlichen Erkenntnisse dafür, wie das angestrebte Berufsleben aussehen wird. Während sich dies in den meisten Ausbildungen über betriebliche Praktika realisieren lässt, fehlte dieser Part bislang in den gängigen Coach- und Business Coach-Ausbildungen.

Coaching lernt man durch Coachen. Das heißt, es braucht viel Praxis, um ein guter Coach zu werden. Doch woher kommen die Klienten? In der Regel üben die Teilnehmer innerhalb der Ausbildungsgruppe in Peergroups. Oder sie suchen sich Übungspartner im privaten Umfeld oder im Freundeskreis, was sich gerade für den Beginn eher weniger eignet. Für das Ziel, am Ende der Ausbildung direkt in die Praxis zu starten, ist das suboptimal und zwar sowohl für die absolvierenden Business Coaches als auch für deren erste Klienten.

Für Helmut Martin, Inhaber und Ausbildungsleiter der Würzburger Business Coach Akademie, war diese Erkenntnis Ansporn, ein Konzept zu erarbeiten, das bereits in der Coach-Ausbildung ein hohes Maß an Praxiserfahrung, Lernfortschritt und Reife ermöglicht. “Da ich selbst in den letzten zwanzig Jahren zahlreiche Coach-Ausbildungen durchlaufen habe, habe ich mir die Schwächen bestehender Konzepte bewusst gemacht und mir Lösungen überlegt”, erzählt der erfahrene Lehrtrainer. Das Format Lerncoaching sei eine dieser Lösungen, bei dem die Würzburger Business Coach Akademie ihren Teilnehmenden die Arbeit mit echten Klienten aus der Wirtschaft ermöglicht.

Lerncoaching stellt eine Kooperation mit Unternehmen dar, die ihren Nachwuchskräften wie Trainees, Dualstudierenden oder auch Auszubildenden ein kostenloses Coachingangebot zur Verfügung stellt, dass durch die Teilnehmer der jeweiligen Business Coach-Ausbildung durchgeführt wird. Durch diese Arbeit mit echten Klienten und deren Anliegen vertiefen sich sehr schnell Kompetenzen wie Beziehungs- und Prozessgestaltung, Zielklärung, Methodenwahl und Zeitmanagement im Coaching. Als besonders wichtig beurteilt Helmut Martin den nachvollziehbaren Effekt, dass sich die Teilnehmer später sehr schnell im Businesskontext zurechtfinden, da der Prozess des Lerncoachings das spätere Vorgehen in der Wirtschaft nachbildet.

Kooperation als Win-win-Situation

Es liegt auf der Hand, dass auch die kooperierenden Firmen vom neuen Konzept profitieren. Auf diese Weise können sie ihren Nachwuchskräften ein kostenloses Coaching anbieten und so gezielt ihre späteren Fach- und Führungskräfte fördern. Je nach den aus der Praxis entnommenen Anliegen besteht dieses aus zwei bis fünf Einzelgesprächen mit einer Dauer von je 90 Minuten. In dieser Zeit lassen sich bereits fundierte Ergebnisse erzielen.

Als Beispiele für Themen der meist jungen Sparringspartner nennt Helmut Martin Prüfungsangst, Angst vor Vorträgen, Unklarheit über Erwartungen, die an die Person gestellt werden, berufliche Orientierung, Persönlichkeitsentwicklung und Konflikte innerhalb der Organisation. Selbstverständlich werden die Inhalte des Coachings wie beim echten Coach vertraulich behandelt.

Begeisterung bei den teilnehmenden Unternehmen

Als er ausgewählten HR-Leitern und Geschäftsleitungen sein Konzept vorstellte, stieß er auf großes Interesse. Aktuell begleiten vier namhafte Unternehmen seine Business Coach-Ausbildungen: EDEKA, VR Bank Würzburg, s.Oliver Group und die persolog GmbH, der Marktführer im Bereich Managementdiagnostik.

Das Feedback der Partner spricht für sich. Thomas Lurz, Director HR Global bei s.Oliver: „Es ist für uns als Unternehmen wichtig, gerade für unsere Young Talents die besten Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten, die hohen Praxisbezug haben. Jede Ausbildung, die nachher im Business einen hohen Grad in der Anwendung hat, ergibt einen direkten Mehrwert. Daher sind wir beim Lerncoachingkonzept der Würzburger Business Coach Akademie mit dabei und bieten es unseren Young Talents an.“

Cristian Biondani, Bereichsleiter Personalentwicklung und Recruiting bei EDEKA, ergänzt: „Unsere Nachwuchskräfte sind die Fach- und Führungskräfte von morgen. Die Möglichkeit, sie mit einem professionellen Coaching in ihrer Entwicklung zu fördern, sehen wir als große Chance an.“

„Nachwuchskräfte zu entwickeln, ist für mich eine der wichtigsten Personalentwicklungsaufgaben. Die Lerncoachings durch die Würzburger Business Coach Akademie sind für mich ein wertvoller Beitrag, der für unsere Azubis nicht nur einen Mehrwert bringt, sondern die Führungskräfte auch entlastet und unterstützt. Durch den Qualitätsanspruch von Helmut Martin habe ich außerdem hier keinerlei Bedenken, ihnen die Azubis anzuvertrauen, denn ich weiß, es wird auf höchstem Niveau ausgebildet und gecoacht“, lobt persolog-Geschäftsführerin Debora Karsch.

Auch Carolin Gewinner, Personalleiterin der VR-Bank Würzburg, sieht nur Vorteile: “Lerncoaching bietet unseren Auszubildenden ein durchdachtes und strukturiertes Konzept, mit dem sie sich selbst besser kennenlernen und ihre Persönlichkeit stärken können. Unser Ziel ist es, diese jungen Menschen dabei zu unterstützen, Hindernisse zu überwinden und persönliche Unsicherheiten abzubauen. Das Lerncoaching vereinfacht ihnen den Start ins Berufsleben. Für die Lerncoaches wie auch für unsere Azubis ergibt sich ein wechselseitiger Lerneffekt, der sich für beide Seiten sehr positiv auswirkt.”

So finden Coach und Coachee zusammen

Wie der Prozess abläuft, beschreibt der Institutsleiter so: “Im Vorfeld findet eine Infoveranstaltung für die Nachwuchskräfte statt, in der das Lerncoaching vorgestellt wird. Hier wird im Wesentlichen erklärt, was Coaching ist, wie in der Praxis gearbeitet wird und wie Klienten und Coach zusammenkommen. Danach erhalten die Unternehmen die Coach-Profile der Ausbildungsteilnehmer für ihre Nachwuchskräfte, die bei entsprechenden Anliegen Kontakt mit den Coaches aufnehmen, ein Vorgespräch führen und sich dann für den Coach ihrer Wahl entscheiden. Wie der nachfolgende Prozess gestaltet ist, vereinbaren Coach und Klient eigenverantwortlich.”

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Weltmeister Thomas Lurz verstärkt das Trainerteam der Würzburger Business Coach Akademie

Thomas Lurz wird ab dem kommenden Jahr das Trainerteam der Würzburger Business Coach Akademie verstärken. Der 12-fache Weltmeister und Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen ist nicht nur der erfolgreichste Freiwasserschwimmer der Welt, er ist auch erfolgreicher Autor, Speaker und Global HR Director bei s.Oliver. 

Im Rahmen der Business Coach Ausbildung wird er den Teilnehmern wertvolle Impulse darüber geben, dass Erfolg – egal ob im Leistungssport oder im Beruf – kein Zufallsprodukt ist, sondern das Ergebnis von Selbstmotivation, Disziplin, Erfolgswillen und dem Einsatz individueller Stärken. Wer sich zum internen oder externen Spitzencoach entwickeln möchte, erhält in diesem Workshop viele authentische Impulse für die weitere Entwicklung.

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Beim Coaching geht es auch um Vertrauen und Mut

Experteninterview mit Helmut Martin von der Business Coach Akademie Würzburg zum Thema Widerstände im Coaching

Helmut Martin ist 45 Jahre alt, Inhaber und Ausbildungsleiter der Würzburger Business Coaching Akademie. Im Interview für B4BMainfranken.de spricht er darüber, auf was man im Vorfeld und während eines Coaching-Prozesses achten muss und wie man in Betrieben Widerstände gegenüber dem Coaching überwindet. Was laut einer Studie unter 2000 Führungskräften beim Thema „Führungsverhalten“ viel zu kurz kommt und welche persönliche Einstellung beim Coaching besonders wichtig ist, auch dazu nimmt er Stellung.

So manche Führungskraft, die mit Widerwillen sich auf ein Coaching einlässt, das „von oben“ angeordnet wurde, ist meist weniger motiviert und verunsichert. Wie kann man Widerstände bei Führungskräften abbauen, bevor es überhaupt losgeht mit dem Coaching?

Helmut Martin: Coaching hat in den letzten 10 Jahren in Unternehmen eine breite Akzeptanz gefunden und ist aus meiner Sicht zu einer der Top-Führungskräfte-Entwicklungsmaßnahmen geworden. Dass man eine Führungskraft für ein Coaching überzeugen muss, erlebe ich weniger. Die Praxis gestaltet sich eher so, dass Führungskräfte oft selbst aktiv werden, um etwas für ihre Entwicklung zu tun. Es gibt in unserer Region einige Unternehmen, in denen Coaching als Bestandteil der Führungskräfteentwicklung etabliert ist.

Wie sieht es bei den anderen Unternehmen aus?

 …natürlich gibt es auch Firmen, in denen es Vorbehalte gibt. Diese basieren zum Teil aus Unkenntnis über die positiven Wirkungen, die ein Führungskräfte Coaching mit sich bringt, zum anderen aus früheren Erfahrungen mit wenig professionellen Kollegen. Aus diesem Grund biete ich immer ein unverbindliches Erstgespräch an. So kann ich Bedenken aufnehmen, klären, Vertrauen herstellen und gewährleisten, dass eine für alle Seiten optimale Kooperationsbereitschaft entsteht.

Welche Vorurteile hinsichtlich Coaching erleben Sie immer wieder? Welches Argument kontra Coaching ist besonders „en vogue“?

Der Coaching-Markt wird oft als Wildwuchs gesehen. Manche Unternehmen tun sich schwer damit herauszufinden: Welcher Businesscoach ist denn professionell, welcher macht das vielleicht nur „nebenbei“? Ein Tipp: Hier kann man auf Zertifizierungen schauen. Es gibt gerade im Business sehr namhafte und renommierte Coaching-Verbände wie den Deutschen Bundesverband Coaching (DBVC), die International Organization for Business Coaching (IOBC) und auf europäischer Ebene die European Association of Supervision and Coaching (EASC). Wer hier zum Beispiel als Senior Coach oder Master Coach zertifiziert ist, bringt eine gute Basis für die Begleitung von Führungskräften mit.

Welche Fehler im Vorfeld eines Coaching-Prozesses werden immer wieder gemacht? Gibt es vielleicht sogar „gute“, also verständliche Gründe, warum das so ist?

Manchmal stelle ich fest, dass ein Kunde die eigene Führungsaufgabe gerne an mich als Coach übergeben würde. Ein Beispiel: Eine Klientin kann nicht „performen“, zeigt also nicht das, was sie zeigen könnte und wirkt nicht selbstsicher. Wenn sich in der gemeinsamen Reflexion dann herausstellt, dass die Klientin nicht genau weiß, was von ihr erwartet wird und wie sie sich positionieren soll, um ihre Rolle optimal auszufüllen, dann fehlt hier ein Baustein, der eigentlich Führungsaufgabe ist: Die Rolle und deren Einbindung ins System zu erläutern, Erwartungen an die Rolle zu klären und mitzuteilen, woran man den Erfolg festmacht. Dieser Teil kann nur im Dialog mit der Führungskraft herausgearbeitet werden. Im Coaching kann dann die Passung zwischen Erwartung und derzeitiger Leistung reflektiert werden sowie Strategien entwickelt werden, um das Gap bestmöglich zu schließen. Diese Form der Prozessbegleitung ist dann Aufgabe des Coaches.

„…all das hat ihn unglaublich begeistert“!

Mal Hand aufs Herz: Mit welchem Argument haben Sie schon mal einen neuen Kunden überzeugt, der zuvor „Bedenken“ äußerte?

Ich erinnere mich an einen Werksleiter und an dessen Vorgespräch zum Coaching. Der Werksleiter, Anfang 60, war Führungskraft von der „alten Schule“. Er ging auf eigene Initiative ins Coaching, da er bei einer Mitarbeiterbefragung deutliche Kritik erntete. Sich auf einen Coach einzulassen, war ihm neu, er wollte aber nochmals an sich arbeiten. Ihm war nur wichtig, jetzt nicht sein Innerstes nach außen zu drehen.

Ich schlug ihm daraufhin vor, bei einer Teambetrachtung die „Managementmethode“ anzuwenden. Er war sofort bereit, sich auf das Thema einzulassen. Normalerweise arbeite ich bei Teambetrachtungen mit Figuren oder mit Karten am Boden. Für ihn war das nicht ganz greifbar. Aber die Management Methode, d. h. mit Stift und einem Blatt Papier sein Team und die damit verbundenen Erwartungen, Bedürfnisse, Motive und Verhaltensweisen zu reflektieren und dabei immer wieder die Perspektiven zu wechseln – all das hat ihn unglaublich begeistert! Und gleichzeitig hat es ihm viele Türen und Lösungsansätze gegeben, wie er sich auf die letzten Jahre als Führungskraft repositioniert. Und das gute war, es hatte nicht lange gedauert und er hat ein sehr wertschätzendes Feedback von seinen Teammitgliedern erhalten.

Also die richtige Methode, und dann „funktioniert“ Coaching?

Im Coaching ist das der zentrale Punkt. Die Methode muss zum Klienten passen. Aus diesem Grund ist es auch ein Vorteil, wenn Coaches in unterschiedlichen Verfahren ausgebildet sind. Und es braucht Empathie und Resonanz. Dies ist oft auch eine neue Erfahrung für Führungskräfte, die im Businessalltag oft nicht den Raum und den Zugang zu ihren Emotionen und zur Empathie haben. Wobei genau dies ein Schlüssel zur Lösung vieler Probleme darstellt: die Entwicklung von emotionaler Intelligenz.

Studie: Die wichtigste Führungseigenschaft war und ist die Empathie!

Woher kommt diese mangelnde Empathie? Haben Sie eine Erklärung dafür?

Das liegt zum einen an einem Mangel an Zeit und dauernder Getriebenheit. Aber auch daran, dass nach wie vor viele Führungskräfte vor allem durch ihr fachliches Wissen überzeugen. Im deutschen Mittelstand ist es immer noch so, dass die beste Fachkraft auch Führungskraft wird. Dabei wird viel zu wenig darauf geachtet: Bringt diese Person auch emotionale Intelligenz, Empathiefähigkeit, Interaktionskompetenz und anderes mit?

Es gibt eine Studie aus dem Jahr 2016 über die wichtigsten Führungsfähigkeiten von Dr. Bibi Hahn in Zusammenarbeit mit dem Korn Ferry Institut, in der 2000 Führungskräfte auf Top Management Ebene daraufhin untersucht wurden, was besonders starke Führung ausmacht.  Das Ergebnis war für viele Führungskräfte verblüffend. Die wichtigste Führungsstärke ist ganz klar die Empathie, gefolgt von situativer Selbstwahrnehmung, emotionaler Stabilität und Beziehungsfähigkeit. Das sind alles weiche Faktoren, die für die Führung eine hohe Relevanz haben. (Quelle: Hahn, Bibi Wirtschaftspsychologie  aktuell 03/2016)

So kommt es also gar nicht so sehr auf Durchsetzungsvermögen und Entscheidungsfähigkeit an. Offenbar tragen die „weichen Faktoren“ sehr zu einer guten Führung bei. Das heißt: Die wichtigsten Führungseigenschaften bringen nur wenige Führungskräfte von Beginn in ihrem Job mit! Das sind genau jene Themen, um die es auch beim Coaching geht!

Frage: Warum ist das so?

Führungskräfte sind es gewohnt, Entscheidungen zu treffen, Dinge voranzutreiben. Sie sind so sehr im operativen Bereich beschäftigt, dass Raum und Zeit für Mitarbeiteranliegen einfach zu kurz kommen. Diese Fähigkeit, wirklich empathisch zu sein, muss oft entwickelt werden!

Lässt sich Coaching als Instrument der Personalentwicklung langfristig im Betrieb integrieren? Und worauf kommt es an?

Zur ersten Frage ein klares Ja! Es kennzeichnet aus meiner Sicht eine gute Unternehmenskultur aus, wenn die Entwicklung der Führungskräfte professionell aufgestellt ist. Hierfür braucht es ein solides Grundgerüst. Es muss die Frage beantwortet werden: Was wird gebraucht, um diese Stelle optimal auszufüllen. Anschließend vergleicht man die Anforderungen an die Stelle mit der Person und prüft die Passung. Ist diese optimal oder gibt es ein Gap, das heißt eine Lücke, die zum Beispiel mit Fachwissen gefüllt werden muss oder mit Aspekten, die in der Persönlichkeit und im Verhalten begründet sind? Letzteres sind dann klassische Themen für ein Einzel-Coaching.

Was halten Sie davon, Coaching-Angebote im Rahmen von Mitarbeiter-Jahresgesprächen zu integrieren? Ist das sinnvoll?

 Ja, das macht durchaus Sinn, sofern das Vorgehen in ein stimmiges Gesamtkonzept eingebunden ist. Das heißt, es wird anhand eines Kompetenzrahmens ein Entwicklungsbedarf ermittelt und ein Ziel definiert. Anschließend wird überlegt, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Coaching als Option mit anzubieten halte ich für sinnvoll. Es darf nur nicht verordnet werden. Coaching muss freiwillig sein.

Sie betonen immer, das Thema Coaching ist eher etwas für Führungskräfte…

Das liegt daran, dass Einzelmaßnahmen hauptsächlich für die Leitungsebene in Anspruch genommen werden. Es ist keine Bewertung meinerseits. Im Gegenteil, Coaching bietet auch jungen Leuten die Möglichkeit der persönlichen Förderung. Um diese Tür etwas zu öffnen, bieten wir Unternehmen im Rahmen unserer Businesscoach-Ausbildung eine Kooperation mit der Überschrift Lerncoaching an. Wir bieten Firmen aus der Region ein kostenloses Coachingangebot für Ihre Auszubildenden und Dual-Studierenden, welches von den Teilnehmern der Würzburger Business Coach Akademie durchgeführt wird. Dies stellt eine echte „Win-Win-Situation“ dar und wird derzeit schon von EDEKA, der VR Bank Würzburg, persolog GmbH und weiteren wahrgenommen und wertgeschätzt. So erhalten junge Menschen in den ersten Jahren ihres Berufslebens Unterstützung und Orientierung.

„Es geht auch darum, dass man sich öffnet und zeigen kann, wie man ist“

Was legen Sie Führungskräften ans Herz, wenn sie sich ernsthaft damit auseinander setzen sollen?

Das ist eine gute Frage (überlegt)…. Ich rate jedem vor dem Coaching, dass er mit seiner Führungskraft in Dialog treten soll. Es gilt vorab zu definieren, was Inhalt sein soll. Erst danach folgt der nächste Schritt: Wo gibt es professionelle Anbieter? Wichtig ist immer: Es sollte ein unverbindliches Vorgespräch geben. Man sollte wissen: Kann ich mit der Person, die mich im Coaching begleitet, in Resonanz gehen? Stimmt die Chemie? Es geht schließlich auch um Vertrauen und Mut und darum, dass man sich öffnet und zeigen kann, wie man ist – und wie man sich vielleicht in der Firma nicht zeigen kann. Anders ausgedrückt: Aus dem Sollen muss ein Wollen entstehen. Weil nur dann ist eine gute Entwicklung möglich!

Woran erkenne ich als Führungskraft, ob ich ein Coaching brauche oder eher nicht?

Auch das ist eine gute Frage! Letztendlich wenn ich das Gefühl habe, Erwartungen, die an mich gestellt werden, nicht erfüllen zu können. Und gleichzeitig ist es für Top-Manager etwas völlig Normales, einen Coach an ihrer Seite zu haben, mit denen sie mal strategische Fragen reflektieren können, auch ihre eigene Tätigkeit als Geschäftsführer, ihren Führungsstil und auch so manche Entwicklung in der Firma!

 …bemerkenswert, was Sie da sagen. Es gibt auch Stimmen, die meinen, stark vereinfacht: Wer als Manager oder Chef einen Coach an seiner Seite braucht, hat sein Unternehmen offenbar nicht im Griff. Was würden Sie einer solchen Person entgegnen?

„Wer so denkt, ist nicht offen für das Thema Coaching“!

(lacht):… dabei handelt es sich um eine sehr alte Sichtweise, die aus meiner Sicht eher am Aussterben ist. Wer so denkt, ist auch nicht offen für das Thema Coaching. Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, jemanden zu einem Coaching zu überreden. Es braucht ein Ziel, ein Mindestmaß an Offenheit, und die Bereitschaft.

Wenn Sie die ersten drei Sätze zum Stichwort „Coaching“ in Wikipedia formulieren müssten: Wie sähen die aus?

Coaching eröffnet Führungskräften und Executives eine neue Sicht auf Teams- und Organisationen, die gerade in Zeiten der Arbeitswelt 4.0 von Nöten ist. Coaching bedeutet einen besseren Zugang zu Menschen zu finden, Verhalten besser zu verstehen, Dynamiken frühzeitig zu erkennen und zu verstehen, Teams klarer zu führen und vieles mehr. Ist Coaching die Wunderwaffe des neuen Zeitalters?

Helmut Martin ist Inhaber und Ausbildungsleiter der Würzburger Business Coach Akademie. Er ist Executive Coach und bildet seit vielen Jahren Business Coaches aus. Weitere Informationen finden Sie in der Coach Ausbildung

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Der neue Ausbildungsflyer 2022-2023 zum Systemischen Business Coach

Die nächste Ausbildung zum Systemischen Business Coach mit internationaler Zertifizierung beginnt am 05.05.2022 in Würzburg. Bis Ende 2021 gilt der Frühbucherrabatt. Anbei finden Sie den neuen Flyer mit einer übersichtlichen Darstellung der Ausbildungsziele und Inhalte. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserer umfangreichen Ausbildungsbroschüre.

Haben Sie Fragen? Vereinbaren Sie gerne ein persönliches Beratungsgespräch

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Würzburger Business Coach Akademie ist offizielles EASC Ausbildungsinstitut

EASC-Pruefung-2021

Die Würzburger Business Coach Akademie ist im Juni erneut zertifiziert und als offizielles Ausbildungsinstitut des europäischen Coachingverbandes EASC (European Association for Supervision and Coaching) bestätigt worden. Hierüber sind wir sehr glücklich, denn diese Auszeichnung ist erneut ein Qualitätssiegel für unsere hochwertige Ausbildung zum Business Coach und zertifizierten Coach. 

Mit dieser Auszeichnung können wir unseren Absolventen neben dem Akademieabschluss eine international anerkannte Zertifizierung ermöglichen.

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WBCA Absolventen sind nun zertifizierte Coaches (EASC)

EASC-Pruefung-2021

Gestern haben sich 12 unserer 15 Business Coach Absolventen vom europäischen Coachingverband EASC prüfen und zertifizieren lassen. Alle haben bestanden und können sich jetzt Coach (EASC) nennen. Die Prüfer/-innen waren sehr beeindruckt vom hohen Niveau unserer Teilnehmer. Das hat auch uns Ausbilder ein wenig stolz gemacht. Damit geht eine wunderbare einjährige Reise zu Ende. Alles Gute Euch! Es war mir eine Freude Euch zu begleiten!

Am 8. Juli startet der neue Kurs. Aktuell sind noch 2 Plätze verfügbar. 

Alle Infos unter https://www.business-coach-akademie.com/coach-ausbildung-business-coach/

Das sagt einer der EASC zertifizierten Teilnehmer zur Ausbildung:

„Die Ausbildung zum Business Coach bei der WBCA war ein absoluter Mehrwert für mich, beruflich wie privat. Helmut Martin bietet mit all seiner Erfahrung und seinem innovativen, vielfältigen Konzept eine Ausbildung mit sehr großem Praxisbezug. Neben der fachlichen stand vor allem auch die individuelle, persönliche Entwicklung der Teilnehmer im Vordergrund. Bei Helmut durfte ich von einen hochkompetenten und zielstrebigen Coach lernen. Geprägt haben mich vor allem seine kommunikative Art und sein toller Umgang mit Menschen.“
Steffen Bischoff, Führungskraft bei der Main Post Würzburg

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