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Lerncoaching mit „echten“ Klienten

Eine innovative Kooperation mit Unternehmen und Institutionen macht‘s möglich: Schon ab dem ersten Lernmodul können die Teilnehmer der von der Würzburger Business Coach Akademie angebotenen Ausbildung ihre neu gewonnenen Fähigkeiten in Coaching-Gesprächen mit Auszubildenden und Dual-Studierenden erproben. 

Lerncoaching mit „echten“ Klienten

Im Mai dieses Jahres startete an der Würzburger Business Coach Akademie (WBCA) ein neuer Durchlauf der Ausbildung zum Coach oder Business Coach. Die zehn Teilnehmer – aus der Region Mainfranken, wie auch aus Berlin, Dresden, Osnabrück und München – wollen seither lernen, wie man Coaching-Prozesse in der Arbeitswelt oder zu Lebensthemen professionell gestaltet. Die Führungskräfte, Projektmanager und Selbstständige nehmen dazu innerhalb von zwölf Monaten an sieben jeweils dreitägigen Präsenzmodulen in Würzburg teil. „Unser Ziel ist es, dass die hierbei erlernten Gesprächsführungsmethoden möglichst sofort in realen Settings erprobt werden können“, sagt Helmut Martin, einer der beiden Gründer und Trainer der WBCA. Dazu entwickelten er und sein Geschäftspartner Christoph Schalk ein in diesem Frühjahr erstmals eingesetztes, neuartiges Kooperationsmodell mit Unternehmen aus Mainfranken und dem weiteren süddeutschen Raum.

Kostenlose Coaching-Gespräche für den Firmennachwuchs
„Die Firmen stellen uns freiwillige Auszubildende oder Dual-Studierende als Klienten, so genannte Coachees, zur Verfügung. Mit diesen führen unsere Kursteilnehmer zwischen den Präsenzmodulen kostenlos individuelle Coaching-Gespräche – und zwar schon nach dem ersten Theoriemodul“, erläutert der Diplom-Psychologe Christoph Schalk. Die Themen bestimmen die Azubis und Studierenden selbst. „Typischerweise geht es dabei um das individuelle Ausarbeiten von beruflichen Lebenszielen oder den Umgang mit persönlichen Problemen, wie Blockaden beim Referieren vor größeren Gruppen“, berichtet der Diplom-Betriebswirt (FH) Helmut Martin. Die bei den Gesprächen von den Coaches in spe gemachten Erfahrungen werden von ihm und Christoph Schalk beim jeweils darauffolgenden Präsenzmodul supervidiert.

Lerncoaching mit „echten“ Klienten

Webkonferenz überbrückt räumliche Distanz
In der Praxis treffen sich die Kursteilnehmer zu den etwa 45-minütigen Gesprächen mit den Klienten nach eigener Vereinbarung. Wenn ein physisches Treffen aufgrund der räumlichen Distanzen oder aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist, können die Coaches und Coachees auch im virtuellen Raum zusammenkommen. Die Würzburger Business Coach Akademie bietet dazu eine Webkonferenz-Lösung an.

Eine Win-Win-Win-Lösung
Nach Einschätzung der beiden Geschäftsführer gewinnen bei dieser Kooperation alle Beteiligten. „Unsere angehenden Coaches erhalten von Anfang an einen wertvollen Realitätscheck ihres im Lauf der Ausbildung ständig wachsenden Methoden-Werkzeugkastens. Die Coachees profitieren von einer kostenlosen, aber geldwerten Beratungsleistung und für die Unternehmen ist dieses Angebot nicht zuletzt ein weiterer Baustein, um sich im Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte zu profilieren.“ Entsprechend positiv sei das allseitige Feedback nach den ersten Lerncoachings.

Weitere Partnerfirmen willkommen
Auf der Firmen- und Institutionsseite beteiligen sich an der Kooperation bislang der zur Würth-Gruppe gehörende FEGA & Schmitt Elektrogroßhandel (Ansbach), die Salt Solutions AG (Würzburg), die Warema Renkhoff SE (Marktheidenfeld), die Wittenstein SE (Igersheim), die kbo – Kliniken des Bezirks Oberbayern (München) sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. „Wir sind gerne bereit, diesen Kreis in Zukunft um weitere Unternehmen zu erweitern und freuen uns über eine Kontaktaufnahme“, unterstreicht Helmut Martin. Möglich ist eine Beteiligung ab dem nächsten Kurs der WBCA, der im Oktober 2018 startet. Weitere Details dazu gibt es unter www.business-coach-akademie.com.